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16. Kongress Armut und Gesundheit
Wann: Freitag und Samstag, 3./4. Dezember 2010
Wo: Berlin, Rathaus Schöneberg
Inhalte:
Wie können Ressourcen armer und ausgegrenzter Menschen gestärkt werden? Welche Handlungsspielräume benötigen Menschen, um ein gutes und gesundes Leben führen zu können? Diese Fragen stehen im Zentrum der mehr als 80 Workshops und Diskussionsforen des 16. Kongress Armut und Gesundheit. 2000 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik, Verbänden und Praxis beraten Strategien, um die Gesundheitschancen sozial benachteiligter Menschen zu verbessern. Erkenntnisse der Präventions- und Versorgungsforschung werden ebenso diskutiert wie innovative Praxisprojekte und partizipative Ansätze der Gesundheitsförderung.
Im Eröffnungsbeitrag des diesjährigen Kongresses stellt Professor Uwe Bittlingmayer Verwirklichungschancen als ein Konzept zur Überwindung ungleicher Gesundheitschancen und Ausgrenzung vor. Wie Verwirklichungs- und Gesundheitschancen für Alle geschaffen werden können, ist auch Thema der Abschlussveranstaltung u.a. mit Annelie Buntenbach, DGB Bundesvorstand, Armutsforscher Richard Hauser und Rolf Rosenbrock, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).
Satellitenveranstaltungen am 2. Dezember 2010 im Rathaus Schöneberg
Am Vortag des 16. Kongress Armut und Gesundheit finden zwei Veranstaltungen statt, die die Gesundheit von Kindern und Älteren thematisieren.
Kinderarmut – Lebensrealitäten und Praxisansätze
Ist Kinderpartizipation eine geeignete Strategie, um die Gesundheit sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu verbessern? Wie sehen die Lebensrealitäten von betroffenen Kindern und Familien aus? Diese Themen greift die Satellitenveranstaltung „Kinderarmut – Lebensrealitäten und Praxisansätze" auf und diskutiert Strategien, um Kinderarmut zu vermindern. Das vollständige Programm finden Sie ab November unter http://kinderstaerken-ev.de. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an kinderarmut@gesundheitberlin.de.
Gesund und aktiv älter werden
Eine steigende Lebenserwartung wirft die Frage auf, wie die Gesundheit im Alter gefördert werden kann. Die Satellitenveranstaltung „Gesund und aktiv älter werden" behandelt in Fachbeiträgen und Workshops Wege eines selbst bestimmten und aktiven Älterwerdens. Referent/innen und Diskutant/innen sind u.a. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Professorin Ursula Lehr (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) und Olaf von dem Knesebeck vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Das vollständige Programm finden Sie ab Mitte Oktober im Internet unter www.armut-und-gesundheit.de.
BKK-Wettbewerb zu Gesundheitsförderung im Alter
Im Rahmen der Satellitenveranstaltung „Gesund und aktiv älter werden" zeichnet der BKK Bundesverband die Gewinner des Preises „Vorbildliche Praxis 2010: Gesund im Alter – Selbstbestimmt wohnen und aktiv bleiben" aus. Bewerbungen für den Preis sind noch bis zum 1. November 2010 möglich.
Organisatorische Hinweise 16. Kongress Armut und Gesundheit
Die Teilnahmegebühr für den 16. Kongress Armut und Gesundheit beträgt 70 Euro bzw. 15 Euro für Studierende und 10 Euro für Einkommenslose und Rentner/innen. Die Veranstaltung ist durch die Ärztekammer als Fortbildung zertifiziert. Weitere Informationen unter www.armut-und-gesundheit.de.
Kontakt:
Gesundheit Berlin-Brandenburg, Arbeitgemeinschaft für Gesundheitsförderung
Friedrichstraße 231, 10969 Berlin,
Tel: 030-44 31 90 60, Fax: 030-44 31 90 63
E-Mail: kongress@gesundheitberlin.de
Internet: www.armut-und-gesundheit.de
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