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Fachtagung Gender Medicine
Wann: 11. November 2010, 9 bis 17 Uhr
Wo: Wiener Rathaus, Wappensaal
Veranstalter: Wiener Programm für Frauengesundheit gemeinsam mit MedUni Wien
Inhalte:
Die biologischen, psychologischen und sozialen Unterschiede von Frauen und Männern wirken sich auch unterschiedlich auf ihre Gesundheit aus. Frauen und Männer unterscheiden sich in ihrer Reaktion auf Krankheiten und manche Krankheiten treten auch häufiger bei Frauen als bei Männern auf und umgekehrt, zum Beispiel Suchterkrankungen, Depressionen oder Entzündungsreaktionen. Trotz dieser von WissenschaftlerInnen erforschten Tatsachen ist die Medizin noch immer hauptsächlich männer orientiert und männerdominiert. Viele Medikamente werden immer noch nur an Männern erprobt. Damit ergibt sich ein Ungleichgewicht in Diagnostik und Therapie zu Ungunsten der Frauen. Diese Konferenz gibt einen aktuellen Überblick über den Stand der Gender Medicine und führt anschauliche Beispiele für Differenzen bei Frauen und Männern an.
Themen:
Aktueller Stand der "Gender Medicine" ...
- ... in Deutschland
- ... in der Schweiz
- ... in Österreich
- „Gender Medicine gelebt" (Praxisbeispiele)
- Die Bedeutung geschlechterspezifischer Aspekte in der Gesundheitsökonomie
- Geriatrie aus der Genderperspektive
- Pharmakologie und Gender
- Kardiologie – State of the Art der Genderforschung
- Risikofaktor Diabetes: Früherkennung und Schnittstellen
- Sucht aus der Genderperspektive
- Gender Matters in transkultureller Medizin
Den Folder zur Veranstaltung können Sie hier downloaden.
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