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Internationale Konferenz "Bindung und Sucht"

 

Wann:   15. bis 16. Oktober 2011

              Vorkonferenz am 14. Oktober 2011

Wo:       Ludwig-Maximilians-Universität, Audimax

             Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München

 

Alkohol, Drogen, Medikamente, Essen, Hungern, Computerspiele, Spielautomaten, Arbeit, Beziehungen - vieles kann Menschen süchtig machen. Oftmals beginnt die Sucht damit, dass ein großer Stress, wie er etwa durch psychisch schwierige Entwicklungsbedingungen, traumatische Erfahrungen, unlösbare Konfliktsituationen und ähnliches entstehen kann, versuchsweise durch das Suchtmittel - statt durch eine Bindungsperson - zu lösen gesucht wird.
Meistens tritt eine kurzfristige, rasche Entspannung ein. Besteht der Stress weiter oder ist chronisch, wird das Suchtmittel immer öfters benutzt und es entsteht eine Abhängigkeit, die psychisch und körperlich sein kann. Ist erst einmal das Suchtmittel zur "besten Bindungsperson" geworden, wird die Therapie entsprechend schwierig.
In der Konferenz werden Zusammenhänge zwischen Bindung und Sucht sowie therapeutische und präventive Möglichkeiten von internationalen Forschern und Klinikern vorgestellt und diskutiert.

Zielgruppe:


Die Konferenz richtet sich an Kinderärztinnen und Kinderärzte, KinderpsychiaterInnen, Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen, Psychologinnen und Psychologen, Pädagoginnen und Pädagogen sowie alle BeraterInnen und TherapeutInnen, die sich mit der Diagnostik und Behandlung von psychosozialen und emotionalen Störungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Suchtproblemen und Abhängigkeitserkrankungen beschäftigen. Ebenso sind alle Berufsgruppen eingeladen, die Menschem mit Suchtproblemen betreuen und begleiten, wie etwa Hebammen, Stillberaterinnen, Krankenschwestern und Krankenpfleger, PsychiaterInnen, Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen, (Heil)Pädagoginnen und -pädagogen, ErzieherInnen, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, SozialarbeiterInnen, SeelsorgerInnen, Juristinnen und Juristen, PolitikerInnen und Eltern.

 

Ansprechperson: Karl-Heinz.Brisch@med.uni-muenchen.de

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