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1. Wiener Gesundheitsspektakel rund ums Burgtheater
Gesundes Leben in einer gesunden Stadt – großes Publikumsinteresse trotz schlechten Wetters
Freitag, 16. April 2010
Wien zeigt vor, wie frau und man in einer gesunden Stadt gesund leben können. Am 11. April fand rund um das Wiener Burgtheater das „1. Wiener Gesundheitsspektakel“ statt. „Dieser Tag zeigt, dass Gesundheitsförderung gelebt werden kann“, sagte Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, die die Veranstaltung angeregt hat: „Es braucht nur die richtigen Impulse und Ideen, die jeder und jede einfach selbst umsetzen kann.“
Im Rahmen der Eröffnung des „1. Wiener Gesundheitsspektakels“ wies Wiens Frauengesundheitsbeauftragte, Univ.-Profin Drin Beate Wimmer-Puchinger einmal mehr auf die Wichtigkeit eines organisierten Screenings zur Früherkennung von Brustkrebs für Frauen hin: „Wir werden noch heuer ein Mammographie-Screening-Projekt im 15., 16. und 17. Bezirk starten, zu dem wir alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren mit einem persönlichen Brief einladen werden“, hielt Wimmer-Puchinger bei der Eröffnungsdiskussion fest. Bereits 2008 wurde dieses Projekt in den Bezirken 15, 16 und 17 mit großem Erfolg durchgeführt. „Im Vergleich zu anderen Bezirken stieg die Teilnahme an der Mammographie um 22,3 Prozent“, freute sich Wimmer-Puchinger, die hofft, dass auch der Fortsetzung des Projektes ein ähnlich großer Erfolg beschieden sein wird. Weiters gratuliert Wimmer-Puchinger dem Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, Dennis Beck, zu dem fulminanten Start, Gesundheitsförderung in den öffentlichen Raum zu bringen.
Gegen ungesunde Körperideale
Tausende BesucherInnen ließen sich vom schlechten Wetter nicht abhalten und informierten sich beispielsweise am Stand des Wiener Frauengesundheitsbüros über die Initiative „S-O-Ess“, die durch gemeinsames Vorgehen und die enge Zusammenarbeit von Medien, Werbung, Wirtschaft, Mode und Industrie, im Verbund mit GesundheitsexpertInnen unrealistische – und damit auch gesundheitsschädigende Frauen-„Vor-Bilder“ korrigieren und gesundheitsfördernde Standards etablieren will, um der Entstehung von Essstörungen vorzubeugen.
„Unsere Broschüre "Gemeinsam gegen ungesunde Körperideale" gingen weg wie die buchstäblichen warmen Semmeln“, berichtet Mag.a Michaela Langer, die stellvertretende Leiterin des Wiener Programms für Frauengesundheit. Auch die Solidaritätsschleifen der Initiative „S-O-Ess“ wurden von vielen Frauen mitgenommen. „Die ungesunden Körperideale, die uns in den Medien präsentiert werden, werden von mehr und mehr Frauen angezweifelt – das Frauengesundheitsprogramm der Stadt Wien unterstützt dies und setzt statt auf ungesund dünne Magermodels auf die Vielfalt des menschlichen Aussehens“, zeigte sich Langer überzeugt.
Das 1. Wiener Gesundheitsspektakel ist ein Teil der WHO-Kampagne „1000 Cities – 1000 Lives“, mit der ein internationaler Erfahrungsaustausch über gesundes Leben in den Städten gefördert werden soll.
Informationen zur WHO-Kampagne „1000 Cities – 1000 Lives“ finden Sie hier: http://www.weltgesundheitstag.de
Informationen zur Initiative „S-O-Ess“, mit Bestellmöglichkeit der Broschüre „Gemeinsam gegen ungesunde Körperideale“ und der Solidaritätsschleife „No body is perfect“ finden Sie hier: http://www.s-o-ess.at
Weitere Fotos zu dieser Veranstaltung finden Sie hier
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