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Frauen setzen starkes Zeichen

21.116 Frauen gingen beim 23. DM-Frauenlauf an den Start

Dienstag, 08. Juni 2010

Sogar der Himmel lachte den Frauen, die am 23. DM-Frauenlauf teilnahmen – zumindest bis Mittag. Siegerin ist heuer die deutsche Läuferin Irina Mikitenko. Auch das Wiener Programm für Frauengesundheit lief mit – und war mit einem Infostand vertreten.


Laufen_klein„Laufen ist gesund, kostet nicht viel Geld und kann problemlos in den Alltag integriert werden“, zeigt sich Wiens Frauengesundheitsbeauftragte Univ.-Profin. Drin. Beate Wimmer-Puchinger nach dem 23. DM-Frauenlauf, der am 30. Mai im Wiener Prater über die Bühne ging, überzeugt. Auch Mitarbeiterinnen des Wiener Programms für Frauengesundheit waren am Start des Laufes, der heuer mit einem Teilnehmerinnenrekord glänzte.

Rekordteilnahme

Bereits 46 Tage nach Beginn der Anmeldung hatten sich mehr als 21.000 Frauen für den bereits traditionellen DM-Frauenlauf angemeldet. Als erste durchs Ziel lief 2010 die deutsche Läuferin Irina Mikitenko – und das mit einer Traumzeit von 14 Minuten und 39 Sekunden. Auf Platz zwei landete die Australierin Eloise Wellings. Vorjahressiegerin Jelena Prokopcuka belegte Platz 3.

Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich – ausnahmsweise – auch das Wetter den Läuferinnen gewogen – bis zu Mittag schien die Sonne. Gestartet wurde heuer – wie immer – auf der Prater Hauptallee, allerdings näher beim Lusthaus als in den letzten Jahren. Das Ziel war heuer erstmals nicht der Rotundenplatz, sondern auf der Meiereistraße in Höhe des Ernst-Happel-Stadions.

Frauensolidarität

Erstmals stand der DM-Frauenlauf 2010 unter dem Motto „Frauen laufen für Frauen“. In einer Kooperation mit „Menschen für Menschen“ unterstützten die Läuferinnen Projekte zum Brunnenbau für die Bevölkerung Äthiopiens. Auch für die Kinderkrebsforschung wurde gelaufen. 27 Läuferinnen und Nordic Walkerinnen liefen als „Amazing Ladies“, um die Rolle der Kinderkrebsforschung zu betonen.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm erfreute die Läuferinnen und ihre Begleiterinnen rund um den Zieleinlauf beim Ernst Happel-Stadion. Das Wiener Programm für Frauengesundheit informierte am eigenen Stand über Jugendsexualität, Essstörungen und das Programm „Frauengesundheit in Wien“. Einige Mitarbeiterinnen des Wiener Programms für Frauengesundheit waren als Läuferinnen am Start.

Sport als Vergnügen

„Im Rahmen einer Veranstaltung, die Sport als Gemeinschaftserlebnis und als Vergnügen in Szene setzt, sind wir besonders gerne vertreten“, hielt Beate Wimmer-Puchinger fest: „Denn hier stehen nicht Schönheit und Gewicht im Mittelpunkt, sondern Spaß an der Bewegung.“

Weitere Informationen zum DM-Frauenlauf finden Sie hier: http://www.oesterreichischerdmfrauenlauf.at

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