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Wiener Frauengesundheitsbeauftragte erhält Goldenes Ehrenkreuz

Mittwoch, 13. April 2011

Am 08. April 2011 wurde der Wiener Frauengesundheitsbeauftragte Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger von Gesundheitsminister Alois Stöger das goldene Ehrenkreuz für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Die Ehrung fand im Rahmen der Enquete zum 20 jährigen Bestehen des PsychologInnengesetzes statt, dessen Verabschiedung Frau Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger maßgeblich mitverhandelt hat.


Wimmer_PuchingerDer Berufsverband Österreichischer PsychologInnen und das Gesundheitsministerium veranstalteten am 08. April 2011 anlässlich des 20jährigen Bestehens des PsychologInnengesetzes eine Enquete, in deren Anschluss Gesundheitsminister Alois Stöger, im Namen des Bundespräsidenten, verdiente PsychologInnen mit Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich bedachte. So auch die Wiener Gesundheitsbeauftragte, Frau Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, die mit dem goldenen Ehrenkreuz der Republik geehrt wurde.

 

 

Pionierarbeit als Schaffensprinzip


Von1989 bis 1992 bekleidete die heutige Wiener Frauengesundheitsbeauftragte das Amt der Vorsitzenden der klinischen Psychologen im Berufsverband der Psychologen und setzte in Feldzug-ähnlicher Manier, die Anerkennung der Ausbildung und damit auch den Titelschutz der klinischen PsychologInnen durch. Die damit verbundene Verabschiedung des PsychologInnengesetzes 1991, schützte fundiert ausgebildete PsychologInnen vor den Auswirkungen des „Kurpfuscherparagraphen“ und setzte der irreführenden Zuordnung zur Berufsgruppe der Gaukler ein Ende. Dies bedeutete einen hart erkämpften Paradigmenwechsel. Von 1990 bis 2004 erfolgte unter ihrer Leitung des Ludwig Boltzmanninstitutes für Frauengesundheitsforschung an der Semmelweis – Frauenklinik, der Aufbau der ersten Frauengesundheitszentren FEM und FEM Süd. Damit legte sie den Grundstein für das gesamte Wiener Frauengesundheitsprogramm. Ihre Erfahrungen und Expertisen brachten der toughen Psychologin letztendlich auch den Auftrag für die Verfassung des ersten und zweiten Frauengesundheitsberichtes ein, mit denen es erstmalig gelungen ist, die Situation der Frauengesundheit in Österreich transparent zu machen und den diesbezüglichen Handlungsbedarf aufzuzeigen.


Erfolgsgeheimnis: Authentizität


Seit 1999 arbeitet Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger als Wiener Frauengesundheitsbeauftragte unermüdlich an der psychischen und physischen Gesundheitsförderung für Frauen und teilt ihre Erkenntnisse in Form von Vorträgen und Diskussionsbeiträgen auf nationaler und internationaler Ebene. Die Verständigung über die bevorstehende Verleihung des goldenen Ehrenkreuzes erreichte sie während eines Kongresses in London, wo sie über die negativen Auswirkungen des Magerwahns sprach. Der Anruf warf die außerordentliche Universitätsprofessorin laut eigenen Angaben „total aus den Socken“. Nach der Auszeichnung mit dem goldenen Ehrenzeichen für Verdienste  um die Stadt Wien, hätte sich die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte nicht träumen lassen, gleich ein Jahr später mit dem goldenen Ehrenkreuz für Verdienste um die Republik Österreich dekoriert zu werden. In Erinnerung an die vielen Gegenstimmen gegen die sie sich in ihren Vorhaben im Laufe der Zeit zu behaupten hatte, sagte Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger pragmatisch:“Es lohnt sich, wenn man aufrecht bleibt. Ich habe meine Arbeit stets zu gleichen Teilen mit Hirn, Herz und Bauch in Angriff genommen und mich nie verbiegen lassen. Ich empfinde es daher als etwas ganz Besonderes, nach so vielen Jahren in derart schöner Form Bestätigung zu bekommen.“
Ans Zurücklehnen denkt die energiegeladene 63jährige aber noch lange nicht und man darf gespannt sein, welche Auszeichnungen die Zukunft noch für die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte bereit hält.

Weitere Informationen zur Person der Wiener Frauengesundheitsbeauftragten finden Sie unter:
http://www.frauengesundheit-wien.at/ueberuns/team/

http://www.mph-vienna.at/_mph/images/Referenten/Wimmer%20Puchinger%20Beate.pdf

Informationen zur Preisverleihung unter: 
http://www.boep.or.at/Enquete-und-Ordensverleih.940.0.html

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