Shortcuts: S:Startseite

Inhalt Navigation Pfadangabe Metanavigation Fußzeile  
Stadt Wien

Schriftgröße

Schrift verkleinern Schrift auf Standardgröße setzen Schrift vergrößern

Kontraste

Kontrast auf Standardwert stellen Kontrast auf Weiß/Schwarz umstellen Kontrast auf Blau/Weiß umstellen Kontrast auf Weiß/Blau umstellen Kontrast auf Gelb/Schwarz umstellen Kontrast auf Schwarz/Gelb umstellen

| Erweiterte Suche
Frauengesundheit-Wien Startseite
Frauengesundheit-Wien Banner

Metanavigation

Breadcrumb

Navigationsmenü

Inhalt

Klare Richtlinien für die Behandlung der Magersucht

Wiener Konsensuspapier als therapeutischer Wegweiser bei Anorexia Nervosa

Freitag, 24. Juni 2011

Infolge der steigenden Anzahl an stationär zu behandelnden Fällen der Anorexia Nervosa, zeichnete sich für Wien die Wichtigkeit der Erstellung spitalsübergreifend vereinheitlichter Behandlungsrichtlinien zur stationären Versorgung dieser Patientengruppe ab. Diesem Bedarf trug nun ein hochkarätiges Expertengremium Rechnung und brachte mit 6 klaren Statements evidenzbasierte Behandlungsempfehlungen auf den Punkt.


Konsensus

Die Magersucht ist mit einer Mortalitätsrate von 5% nach 5 Jahren und 20% nach 20 bis 30 Jahren punkto Langzeitsterblichkeit trauriger Spitzenreiter unter den psychischen Erkrankungen. Von 1989 bis 2009 stieg die Anzahl der stationären Behandlungen von Magersucht in Österreich stark an. Die Entscheidung, wann eine ambulante bzw. wann eine stationäre Versorgung indiziert ist, wurde bisher in den Wiener Spitälern unterschiedlich gehandhabt.

Konsensus schafft Klarheit

Um für die PatientInnen eine Wienweite einheitliche Regelung zu treffen, erarbeitete ein interdisziplinäres Team aus hochrangigen ExpertInnen unter der Leitung des Wiener Programms für Frauengesundheit das Konsensuspapier „Indikationen zur stationären Behandlung von PatientInnen mit Anorexia nervosa“.


Ziel des Konsensuspapiers ist es, eindeutige Richtwerte für eine stationäre Aufnahme zu geben, die Grenzen der Psychotherapiefähigkeit aufzuzeigen, den Umgang mit der Ablehnung des Behandlungsangebotes trotz letaler Gefährdung zu klären sowie Anhaltspunkte für die optimale Nachsorge und das Schnittstellenmanagement zwischen den niedergelassene und intramuralen PsychiaterInnen, PsychotherapeutInnen oder PsychologInnen und spezialisierten MedizinerInnenn und Psychotherapieeinrichtungen zu schaffen.

Mitarbeitende Institutionen:

  • Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des AkH Wien
  • Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie  des AkH Wien
  • Internistische und Psychosomatische Abteilung des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern
  • Sozial-medizinisches Zentrum Baumgartner Höhe / Otto-Wagner-Spital
  • Kinderklinik Glanzing mit Neonatologie und Psychosomatik des Wilhelminenspital
  • „intakt – Therapiezentrum für Menschen mit Essstörungen“
  • „sowhat – Institut für Menschen mit Essstörungen“
  • „Hotline für Essstörungen“ der Wiener Gesundheitsförderung
  • Frauengesundheitszentrum FEM 


Download: Der Konsensus kann unter 01/4000 - 87162 kostenlos bestellt und hier heruntergeladen werden.

Diese Seite  Drucken drucken  Weiterempfehlen weiterempfehlen  Bewerten bewerten