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Selbsthilfegruppe „Mutterglück!?“: Hilfe bei postpartaler Depression
Depression als Mutterschaftsbegleiter keine Seltenheit
Dienstag, 19. Juli 2011
„Guter Hoffnung“ dank „Mutterglück!?“
Für all jene Frauen, die ihre Schwangerschaft bzw. ihr junges Mutterdasein nicht als uneingeschränkt beglückend empfinden, unter Stimmungsschwankungen und Gefühlen der Überlastung leiden oder einfach einen Weg suchen mit der neuen Herausforderung Mutter zu werden/ zu sein zurecht zu kommen, wird ab 12. September 2011 jeder 1. Montag im Monat zum Fixtermin um im Kreis der Selbsthilfegruppe „Mutterglück!?“ Erfahrungen und Empfindungen auszutauschen.
Unter der Leitung von Dr.in Gerda Kosnar-Dauz, ehemals selbst betroffene Mutter, werden an diesen Tagen allgemeine Themen bezüglich Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit danach besprochen und auf individuelle Problematiken eingegangen. Der Ablauf dieser ungezwungenen Treffen wird von den Fragestellungen und den Interessen der Anwesenden bestimmt. Die Teilnahme ist kostenlos. Lediglich um Anmeldung per e-Mail unter mutterglück@gmx.at oder per Telefon unter 0664/1305664 wird gebeten. Außerdem wird empfohlen, sich das Stattfinden des Selbsthilfeabends ein bis zwei Tage vorher telefonisch unter 0650/ 546 30 66 bei der FEM-Elternambulanz oder unter 0664/1305664 direkt bei Dr.in Gerda Kosnar-Dauz bestätigen zulassen.
Wiener Netzwerk zur Verbesserung der Situation von Frauen mit postpartalen Depressionen
Ein Interventionsprojekt zur Prävention der „Kindbettdepression“ – auch „postpartale Depression“ genannt – , das durch das Wiener Programm für Frauengesundheit bereits in den Jahren 2001 bis 2003 an drei Wiener Spitälern durchgeführt wurde, machte im Rahmen einer Befragung deutlich, dass knapp 1/3 der Frauen bereits während der Schwangerschaft mit Depressionen oder depressiven Verstimmungen zu kämpfen haben. Weitere Studien lassen auf einen ähnlichen Prozentsatz in den ersten 6 Monaten nach der Entbindung schließen. Therapeutische Maßnahmen werden in diesen Fällen erschreckend selten ergriffen und die schlechte Gemütsverfassung, sowohl vom Umfeld als auch von der Betroffenen selbst, als Folge hormoneller Umstellungen abgetan. Grund dafür ist nicht zuletzt das gesellschaftlich geprägte Schamgefühl werdender und junger Mütter, dieses „freudige Ereignis“ als Belastung zu empfinden.
Um die Früherkennung und damit frühzeitige Hilfe zu verbessern, wurde vom Wiener Programm für Frauengesundheit das Netzwerk Perinatale Krisen gegründet, das sich um die Verbesserung der Situation von Müttern mit Depressionen bemüht. Der an allen geburtshilflichen Abteilung Wiens zur Früherkennung von postpartalen Depressionen angewandte „Leitfaden zur psychosozialen Schwangerenversorgung“ geht ebenso auf die Aktivitäten des Netzwerks zurück wie die FEM-Elternambulanz des Wilhelminenspitals und die Selbsthilfegruppe bei postpartalen Depressionen.
Selbsthilfegruppe „Mutterglück?!“
Termin: jeder 1. Montag im Monat ab 12. September, 19 - 20:30 Uhr
Ort: FEM-Elternambulanz des Wilhelminenspitals, Pavillon 20, rechter Eingang, 1.OG
Anmeldung: mutterglueck@gmx.at oder 0664/1305664
Kosten: kostenlos
Flyer der Selbsthilfegruppe "Mutterglück"
Download aller Folder hier:
- Infofolder der Selbsthilfegruppe „Mutterglück?!“
- Infofolder „ ... eigentlich sollte ich glücklich sein ...? Psychische und soziale Belastungen in der Schwangerschaft und nach der Geburt. Ein Ratgeber für Mütter, Partner und Angehörige“
- Adressverzeichnis „ ... Mutterglück – glückliche Mutter? Wichtige Adressen bei Postpartalen Depressionen“
- Leitfaden zur psychosozialen Schwangerenbetreuung“
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