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Wiener Endometriosezentrum gibt Hoffnung
Gezielte Behandlung einer der häufigsten, chronischen Frauenerkrankungen
Dienstag, 18. Oktober 2011
Endometriose ist die häufigste gutartige gynäkologische Erkrankung. Zehn bis fünfzehn Prozent der Frauen sind davon betroffen. In vielen Fällen sind niedergelassene Ärzte und Ärztinnen nicht ausreichend über die Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankung informiert, um betroffenen Frauen die passende Therapie angedeihen zu lassen. In Anbetracht dieser hohen Prävalenz und dem großen Leidensdruck der mit einer Endometriose verbunden sein kann, kommt der medizinischen Forschung auf diesem Gebiet besondere Bedeutung zu. Das Endometriose-Zentrum am Wiener AKH folgt den Beispielen aus Linz und Villach, wo bereits zwei solcher Zentren Fuß fassen konnten. Der wissenschaftliche Anspruch und die hohe Expertise des Medizinischen Universität Wien lässt die Hoffnung auf die Weiterentwicklung der bisherigen Therapiemaßnahmen und die Gewinnung neuer Erkenntnisse weiter wachsen.
Ein Frauenleiden mit vielen Fragezeichen
Beim Krankheitsbild der Endometriose ist Gebärmutterschleimhaut auch außerhalb der Gebärmutter zu finden. Viele Betroffene leiden unter starken Schmerzen und besonders heftigen Monatsbeschwerden. Die Erkrankung als solche wird bislang oft über Jahrzehnte nicht diagnostiziert und damit auch nicht behandelt. Kinderwünsche der erkrankten Frauen bleiben in den meisten Fällen unerfüllt, was neben den körperlichen Beschwerden, für erhebliche seelische Qualen sorgen kann.
Endometriosezentrum Wien
AKH Wien - Medizinischer Universitätscampus
Universitätsklinik für Frauenheilkunde
Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien
Terminvereinbarung für Endometriosepatientinnen:
Tel.: 0650 2370 717
Weitere Informationen zu dieser Thematik finden Sie unter:
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