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Wiener Projekte für sozial belastete Frauen international gewürdigt
Donnerstag, 31. Juli 2008
Der internationale Fachkongress, veranstaltet von der EUPHA in Kooperation mit der Universität Lunds, versammelt in Malmö rund 300 TeilnehmerInnen aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung, die sich dem Thema Migration aus der Public Health-Perspektive widmeten. Da vor allem Forschungsprojekte vorgestellt wurden, freut es besonders, dass das Präventionsprojekt aus Wien-Favoriten die Jury überzeugen konnte: Das Konzept – Prävention im regionalen Setting in Form von Aufklärungsarbeit sowie interdisziplinär ausgerichteten, mehrsprachigen Kursangeboten für Frauen mit geringem Einkommen – punktete auch im internationalen Vergleich. Die Auszeichnung für die gelungene Posterpräsentation nahm Maga Hilde Wolf, Leiterin des Frauengesundheitszentrums FEM Süd, entgegen. Das Projekt war von 2005 bis 2007 in Kooperation mit dem Wiener Programm für Frauengesundheit, gefördert vom Fonds Gesundes Österreich, durchgeführt worden.
Ein weiteres Projekt, das sich an Migrantinnen mit niedrigem sozialen Status, nämlich an das Reinigungspersonal städtischer Krankenhäuser wendet, stellte Maga Alexandra Grasl, Mitarbeiterin des Wiener Programms für Frauengesundheit, den KonferenzteilnehmerInnen vor. Ihr Vortrag über das betriebliche Gesundheitsförderungsprojekt „Gesund arbeiten ohne Grenzen“, in dessen Rahmen interkulturelle Gesundheitszirkel für Hausarbeiterinnen installiert und gesundheitsfördernde Maßnahmen entwickelt werden, stieß bei den ZuhörerInnen auf vielfaches Interesse. Auch dieses Projekt stellt eine erfolgreiche Partnerschaft des Wiener Programms für Frauengesundheit mit FEM Süd dar.
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