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Das war die "fem vital" 2008!
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Am dritten Novemberwochenende stand das Wiener Rathaus ganz im Zeichen der Frauengesundheit. Ein gelungener Mix aus Information, Beratung, Gratis-Gesundheitsangeboten und einem aufregenden Showprogramm macht das Erfolgsrezept der „fem vital“ aus, die dieses Jahr bereits zum neunten Mal stattfand. "Die Wiener Frauengesundheitstage sind ein besonders sichtbares und von tausenden Frauen begeistert aufgenommenes Projekt. Mit zahlreichen maßgeschneiderten Gesundheitsangeboten für Frauen hat die Stadt Wien hier eine Erfolgsgeschichte etabliert", freute sich Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, die gemeinsam mit Frauenstadträtin Sandra Frauenberger die Veranstaltung besuchte.
Eröffnet wurden die Wiener Frauengesundheitstage mit einer fulminanten Modeschau, die farbenfrohe Trachten aus aller Welt zeigte. Vom Dirndl bis zum Sari wurde die Vielfalt der weiblichen Kleidungsstücke vorgeführt, und voll Enthusiasmus und Freude von Frauen unterschiedlichster Herkunft präsentiert, die in Wien ihre Heimat gefunden haben.
Diesem fröhlichen Auftakt der „fem vital“ folgte ein buntes Bühnenprogramm:
Bauchtanzende Mütter mit ihren Babies entzückten das Publikum....
Andrea Händler hatte bei der Präsentation ihres neuen Bühnenprogramms „Das Schweigen der Händler“ die Lacher auf ihrer Seite....
Bauchtänzer Alexandros brachte den Saal zum Kochen und unterrichtet danach im Activity Center Orientalischen Tanz – der mit Abstand bestbesuchteste Kurs der Frauengesundheitstage!
Das Theaterstück „Dead End. SchönheitsOP ja oder nein?“ thematisierte kritisch den herrschenden Schönheitskult.
Der Sonntagvormittag begann mit heißen Samba-Rhythmen.
Anschließend wurde österreichische Volksmusik von den jungen MusikerInnen von "Aufstrich" neu interpretiert.
Gefolgt von der indischen Tanzgruppe "Padma":
Neben diesem aufregenden Showprogramm kamen die Informationen jedoch nicht zu kurz. Das Informationsprogramm der „fem vital“ behandelte sämtliche Bereiche eines Frauenlebens. Denn Gesundheit hat nicht nur eine medizinische, sondern auch eine soziale Dimension, wie Frauenstadträtin Sandra Frauenberger betonte: "Gesundheit wird auch durch die Arbeits- und Lebensbedingungen der Frauen beeinflusst. Und diese sind häufig von Vorurteilen und Belastungen geprägt."
Messestände, ExpertInnen-Talks und Diskussionsrunden auf der Hauptbühne sowie Vorträge in sieben Sprachen informierten die BesucherInnen deshalb über das vielfältige Gesundheitsangebot der Stadt Wien und über wichtige Themen wie Active Aging, der Chancengleichheit in der Arbeitswelt und der Qualität von Krebs-Früherkennung, über Ernährung, Herzgesundheit, Depressionen, Verhütung, Schwangerschaft und Familienkonflikte. Zahlreiche Gratis-Gesundheitschecks boten die Möglichkeit, Blutzucker und Blutdruck zu überprüfen, Venenmessungen, Stress- und Burnout-Tests zu machen oder eine umfassende Ernährungsberatung in Anspruch zu nehmen.
Am Stand des Wiener Programms für Frauengesundheit informierte das Team über unser vielfältiges Angebot:
Die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte Prof. Wimmer-Puchinger betonte in der Diskussionsrunde die Wichtigkeit von Krebsfrüherkennung mit Qualität:
Die Vorträge – besonders die fremdsprachigen – füllten die wunderschönen Vortragssäle des Rathauses.
Auch Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely und Frauenstadträtin Sandra Frauenberger nutzten das Angebot der vielen Gesundheitscheckpoints.
Die Wiener Frauengesundheitstage 2008 endeten mit einem stimmgewaltigen Auftritt von Dorretta Carter, die das Publikum mit Jazz und Soul verabschiedete.
"Das Erfolgsrezept der Frauengesundheitstage ist es, seriöse Informationsangebote mit aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten zu kombinieren, für Frauen aller Altersgruppen relevante Fragen aufzugreifen und Orientierungshilfen mit Qualität zu bieten. Und das mit großem Erfolg!" zog Prof. Wimmer-Puchinger nach zwei aufregenden Tagen Bilanz. "Wir freuen uns jetzt schon auf die 10. Frauengesundheitstage im Herbst 2009!"
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