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Das war die fem vital 2010
Abwechslungsreiches Programm rund um körperliche, psychische, soziale und ökonomische Aspekte eines gesunden Lebens
Donnerstag, 25. November 2010
Eröffnet wurden die 11. Wiener Frauengesundheitstage mit einer mitreißenden Bauchtanzeinlage von Schwangeren und Müttern mit ihren Babys, über die sich Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely begeistert zeigte. Ebenso freute sie sich über die zahlreichen Besucherinnen und wies in ihrer Eröffnungsrede auf den diesjährigen Schwerpunkt hin: "Gesundheit hat ein Geschlecht und braucht Chancengleichheit. Die Schwerpunkte liegen in diesem Jahr auf Brustkrebsfrüherkennung, Aufklärung von Jugendlichen auf emotionaler Ebene sowie auf Chancengleichheit und Gender-Medizin", so Wehsely. Denn: Frauen sind nicht nur häufig von anderen Krankheiten betroffen als Männer, sondern haben teilweise auch andere Symptome. Frauen und Männer sind außerdem unterschiedlichen psychosozialen Belastungen ausgesetzt, die krank machen können, wie die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte, Univ. Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger, betonte. Die Veranstaltung widmete sich aber auch den Themen Prävention und Früherkennung. Die Stadt Wien entwickelte aus diesem Grund ein Mammographie-Screening-Projekt, das nun in die zweite Runde geht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Aufklärung von jungen Frauen und Mädchen. Zudem präsentierten Einrichtungen der Stadt, Beratungsstellen und Firmen ihr frauenspezifisches Angebot.
Frauenmedizin, Karriereplanung, Selbstverteidigung und Hip Hop
Das umfangreiche Programm bot neben mehrsprachige Vorträgen zu Themen wie Vorsorge, psychischer Gesundheit und richtiger Ernährung auch Diskussionsrunden zu "Frauenmedizin nach Maß" und Karriereplanung. Schnupperkurse zu Hip Hop, Yoga aber auch Selbstverteidigung rundeten das abwechslungsreiche Angebot ab.
"Das Erfolgsrezept der Frauengesundheitstage ist es, seriöse Informationsangebote mit aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten zu kombinieren, für Frauen aller Altersgruppen relevante Fragen aufzugreifen und Orientierungshilfen mit Qualität zu bieten. Und das mit großem Erfolg!" zog Prof.in Wimmer-Puchinger nach zwei aufregenden Tagen Bilanz. "Wir freuen uns jetzt schon auf die 12. Frauengesundheitstage im Herbst 2011!"
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