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Brustkrebs

 

Was ist Brustkrebs?

Brustkrebs ist eine bösartige Veränderung des Drüsengewebes der Brust und wird auch Brust- oder Mammakarzinom genannt. Brustkrebs gilt als die für Frauen häufigste und bedrohlichste Krebserkrankung. In industrialisierten Ländern mit erhöhtem Erkrankungsrisiko ist seit den 90er Jahren das Auftreten gleich häufig geblieben und die Sterblichkeit an Brustkrebs durch verbesserte Früherkennungs- und Behandlungsmethoden gesunken.

 

Wie häufig kommt Brustkrebs vor?

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Österreichweit erkrankten im Jahr 2011 insgesamt 5.349 Frauen an Brustkrebs. In Wien waren 948 Frauen betroffen. Im Jahr 2011 verstarben in Österreich 1.481, in Wien 341 Frauen an den Folgen von Brustkrebs.

Insgesamt liegt Österreich (Stand 2008) im europäischen Vergleich an 12. Stelle bezüglich der Rate an Brustkrebsneuerkrankungen (ca. 83 von 100.000) und an 13. Stelle bezüglich der Mortalität (ca. 22 von 100.000). In beiden Fällen liegt Österreich damit unter dem EU-Schnitt.

 

Für diese Erkrankung steht als Früherkennungsmaßnahme die Vorsorgeuntersuchung zur Verfügung, zur Behandlung die Operation, Medikamente und Strahlentherapie. Wichtig ist die Früherkennung, welche die Heilungschancen beträchtlich erhöht.

 

Welche Ursachen und Risikofaktoren gibt es?

Stark erhöhtes Risiko bei:

  • genetischer Veranlagung (Onkogene)
  • Brust-, Eierstock- oder Darmkrebs in der Familie

 Gering erhöhtes Risiko bei: 

  • Früherer gutartiger Zyste
  • Beginn der Menstruation vor dem 12. Lebensjahr
  • Beginn der Menopause nach dem 55. Lebensjahr
  • Keine Kinder geboren oder erstes Kind nach dem 30. Lebensjahr geboren
  • Fehlender Stilltätigkeit
  • Alter – mit jedem Lebensjahrzehnt nimmt des Risiko zu
    Gefahr einer Erkrankung bei einer 30-jährigen Frau: 1:5.900, im Alter von 40 Jahren bereits 1:1.200 und im Alter von 50 Jahren liegt sie bereits bei 1:590.
  • Übergewicht, falscher Ernährung, mehr als 35% der täglichen Kalorienaufnahme in Form von Fett
  • Genuss von Alkohol
  • Zu wenig Sport
  • Umweltfaktoren: Strahlenbelastung, häufiges Röntgen in der Jugend und Kindheit und der Genuss von Zigaretten
  • Längerfristiger Einnahme von Östrogen

 

Erkennung von Brustkrebs

Folgende Anzeichen können möglicherweise auf Brustkrebs hinweisen, müssen es aber nicht:

  • Neue (einseitige) Verhärtung der Brust oder Achselhöhlen
  • Einziehen einer Brustwarze
  • Absonderungen aus der Brustwarze
  • Plötzlicher Größenunterschied der Brüste
  • Rötung der Brust ohne Fieber

 

HINWEIS: Bei jeglicher Art von Veränderungen besprechen Sie sich mit dem/der Arzt/Ärztin Ihres Vertrauens!

 

Vorsorgeuntersuchungen der Brust

  1. Selbstuntersuchung der Brust: 1x im Monat, am besten kurz vor dem Ende der Regelblutung durchführen
  2. Tastuntersuchung durch den/die Arzt/Ärztin: ähnlich wie die Selbstuntersuchung, nur durch eine/n Experten/Expertin im Rahmen der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung
  3. Mammographie: Röntgenuntersuchung der Brust. In Österreich wird eine Mammographie ab dem 45. Lebensjahr alle 2 Jahre empfohlen. Mehr Informationen dazu unter Mammographie-Screening

 

Welche Behandlungsmöglichkeiten bei Brustkrebs gibt es?

 

Wir danken für die fachkundige Durchsicht Herrn Prof. Dr. Ernst Kubista (Universitätsklinik für Frauenheilkunde Wien)

 

Information, Rat und Hilfe

Ansätze eines frauenspezifischen Zugangs zu Frauengesundheit auf internationaler Ebene

Der anglo-amerikanische Raum hat schon sehr früh Öffentlichkeitsarbeit sowie Sponsoringevents gesetzt, um auf Brustgesundheit und Brustkrebs in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. So gibt es ein Fülle von gut etablierten Aktivitäten wie Breast-Cancer-Running, Walking-, Cooking- etc. Campaigns. Ein sehr prominentes Projekt, das in Amerika, England und Deutschland stattgefunden hat, war die Ausstellung von speziell künstlerisch gestalteten BHs von prominenten Schauspielerinnen und Models sowie Plakate mit Models, welche diese ohne ihre in Folge der Brustkrebserkrankung entfernte Brust zeigten.

 

Internationale Prinzipien für Brustkrebseinrichtungen (EU-Standards, aber auch für Kanada, Australien und Amerika) sind:

  • Zugang zu Untersuchungen, Diagnostik und Behandlung ohne lange Wartezeiten
  • Eine enge unterstützende Beziehung zwischen Arzt und Patientin
  • Eine sichere, hoch qualifizierte Versorgung, die regelmäßig evaluiert wird
  • Versorgung in einer komfortablen, freundlichen Umgebung.

Ein interessantes Projekt stammt aus Deutschland: das Projekt „Diplompatientin”, wo das Wissen der Patientinnen optimiert wird, um informierte Entscheidungen rund um Brustkrebs fällen zu können (siehe auch deutsche Koalition für Brustkrebs).

Allen Ländern sind Initiativen gemeinsam mit dem Ziel, regelmäßig einen umfangreichen Aufruf zu Früherkennung/Mammographie zu starten, um die Rate an Brustkrebserkrankungen zu verringern.

 

Deutschland:

 

Schweiz:

 

England:

 

USA:

 

Kanada:

 

Australien:

 

Neuseeland:

 

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