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Gynaekologie & Geburtshilfe
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Anita Riecher-Rössler (Hrsg.) Psychische Erkrankungen in Schwangerschaft und Stillzeit Psychische Erkrankungen während oder nach einer Schwangerschaft bleiben oft unerkannt und damit unbehandelt. Dieser multidisziplinäre Leitfaden beschreibt praxisorientiert Prophylaxe, Diagnose und Therapie von Depression, Angst- oder Abhängigkeitserkrankungen aus verschiedenen Perspektiven. Er beantwortet gleichzeitig wichtige Fragen, die sich in der Praxis immer wieder stellen: Was ist zu beachten, wenn bei oder nach psychischen Erkrankungen eine Schwangerschaft geplant wird? Was, wenn die Schwangerschaft ungeplant eintritt? Was ist eine optimale Betreuung für Mutter und Kind während Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit? Welche Psychopharmaka dürfen eingesetzt werden? Welche neuen Möglichkeiten der Psychotherapie gibt es? Welche alternativen Verfahren? Wie ist das Selbsterleben der Mütter, aber auch der Väter? Wie kann die Mutter-Kind-Beziehung gefördert und wie die junge Familie unterstützt werden? Schließlich: Wie können die Beteiligten zum Wohl von Mutter und Kind besser kooperieren? Hierzu werden Modelle zur Verbesserung der interdisziplinären Kooperation und der Prävention vorgestellt.Alle, die sich in diesem Bereich engagieren, werden in diesem Buch wertvolle Hinweise für ihre tägliche Arbeit finden. Verlag Karger ISBN: 978-3-8055-9562-9 e-ISBN: 978-3-8055-9563-6 |
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Marjorie Tew
Sichere Geburt?: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Geburtshilfe Marjorie Tew, als Statistikerin der Parteinahme unverdächtig, analysiert gründlich, inwieweit die Medikalisierung der Geburt diese tatsächlich sicherer gemacht hat - und kommt zu überraschenden Ergebnissen: Die Betreuung durch ÄrztInnen in Kliniken macht die Geburt eher unsicherer, und alle Vorurteile gegenüber einer Hausgeburt bei einer gesunden Schwangeren sind durch Untersuchungen widerlegt worden. Ein wichtiges Buch und ein Lehrstück für »evidence based medicine«! Mabuse-Verlag, (Mai 2007) |
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Beate Wimmer-Puchinger, Anita Riecher-Rössler
Postpartale Depression: Von der Forschung zur Praxis Die Geburt eines Kindes gehört für viele Frauen zu den besonders glücklichen Ereignissen in ihrem Leben. Doch es bedarf auch günstiger Bedingungen, um die neue Verantwortung für ein Kind tatsächlich als Glück und Bereicherung empfinden zu können. Für etwa 15 bis 20 Prozent der Frauen trifft das nicht zu. Aufgrund von psychosozialen Vorbelastungen, finanziellen Problemen, Überlastung, Partnerschaftskonflikten oder seelischen Krisen kann es bei ihnen nach der Geburt zum Auftreten von Depressionen kommen. Das Buch informiert über die verschiedenen Aspekte der Therapie und Prävention von postpartaler Depression aus der Praxis und wichtige internationale Präventionsprojekte. Springer, Wien; Auflage: 1 (28. April 2006) ISBN-10: 3211299556
ISBN-13: 978-3211299555 |
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Barbara Maier "Ethik in Gynäkologie und Geburtshilfe" setzt sich in ethischer Perspektive mit Schwangerschaft (von der Konzeption bis zur Geburt) im gynäkologisch-geburtshilflichen Setting am Ende des 20. Jahrhunderts auseinander. Fragen unserer Vorstellung von Mensch, Fortpflanzung und Geburt werden ebenso wie die moralischen Herausforderungen durch moderne Technologien (in Reproduktionsmedizin, Pränataldiagnostik und -therapie und Geburtsmedizin) behandelt. Springer, Berlin; Auflage: 1 (2000) |
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Eurelia Weikert Künstliche Fortpflanzungstechnologien als geburtenfördernde, Verhütungsmethoden als geburtensenkende Maßnahmen - was im ersten Moment als Widerspruch erscheint, lässt sich bei genauerem Hinsehen durchaus vereinbaren. Bevölkerungspolitik als Politik zur Verhinderung oder zur Förderung von Geburten hat seit je eine "qualitative" Geschichte - gleichgültig, ob mehr oder weniger Menschen erwünscht sind. Eugenik, dieses zu Unrecht auf die Zeit des Nationalsozialismus beschränkte Wort, bildet die Verbindungsnaht zwischen pro- und antinataler Fortpflanzungspolitik. Der Faden dieser Naht beginnt lange vor dem "Tausendjährigen Reich" und ist noch nicht zu Ende. Die neuen Fortpflanzungstechnologien werden vom Grundsatz unserer Wirtschaft, dem Kosten-Nutzen-Prinzip, begleitet. Die Realisierung dieses Grundsatzes (vorgeburtliche Diagnostikmethoden, Todesdefinition für die Transplantationsmedizin, Sterbehilfediskussion etc.) findet längst statt. Promedia, Wien (1998) |
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