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Oxonitsch/Wehsely präsentieren Aufklärungsfilm "Sex we can?!"

Utl.: Neue "Fake-Doku-Soap" ist ein weiterer Baustein der Sexualaufklärung für Jugendliche

StRin Mag.a Sonja Wehsely, StR Christian Oxonitsch, LAbg. Barbara Novak, Vorsitzende des Wiener Bildungsservers, und Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, Wiener Frauengesundheitsbeauftragte, präsentieren den Aufklärungsfilm 'Sex we can?!', Foto: Alexandra Kromus - Klicken Sie auf das Bild und Sie erhalten das Foto in Druckqualität (395 kB) Wien (RK). "Sex we can?!" lautet der Titel eines neuen sexualpädagogischen Aufklärungsfilms für Jugendliche, der vom Wiener Bildungsserver ICE gemeinsam mit dem Wiener Programm für Frauengesundheit in Auftrag gegeben wurde. "Der Film zeigt Sex wie ihn Jugendliche thematisieren. Unser Ziel ist es, das Selbstbewusstsein von Jugendlichen im Umgang mit Liebe und Sexualität zu stärken", sagte heute Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely bei der Präsentation des Films, gemeinsam mit Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch, LAbg. Barbara Novak, der Vorsitzenden des Wiener Bildungsservers und Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, Wiener Frauengesundheitsbeauftragte. "Das Selbstbewusstsein ist eine wesentliche Voraussetzung, um sich durch sichere Verhütung vor ungewollten Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen", so Wehsely. "Der Film bewegt sich ganz bewusst auf Augenhöhe mit den Jugendlichen und behandelt ein wichtiges Thema in einem Format, das jungen Menschen entspricht", betonte Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch. "Dieses Konzept lässt sich auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche anwenden: Wir müssen Kommunikationswege wählen, die bei den Jungendlichen auch ankommen."****

Zwtl.: "Sex we can?!"

Der Aufklärungsfilm ist ein Animationsfilm und als Fake-Doku- Soap für die Hauptzielgruppe der 14- bis 16-Jährigen konzipiert. Die Inhalte werden sowohl aus der weiblichen, als auch der männlichen Perspektive dargestellt, um die geschlechtsspezifische Identifikation zu ermöglichen. Die Jugendlichen begleiten zwei HauptprotagonistInnen bei ihren ersten Liebes- und Sexualerfahrungen, können über ihre Kommentare an ihren Gefühlen, Gedanken und Fragen teilhaben und erhalten über Info-Sequenzen die jeweils relevanten Antworten auf die typischen Fragen der Jugendlichen. Der Film arbeitet zusätzlich mit Übersteigerungen, Anspielungen, Brüchen und Überraschungen, um das Thema "Liebe und Sex" über den Schlüssel Humor unpeinlich verdaubar zu machen. Der Film ist in drei Episoden gegliedert und vermittelt neben einer gesunden Einstellung im Umgang mit Sexualität auch relevante Fakten zum Thema. Er soll in der Sexualaufklärung in und außerhalb der Schule zum Einsatz kommen und bestehende Aufklärungsaktivitäten ergänzen. Bei der Konzeption des Films war eine hochkarätig besetzte ExpertInnengruppe involviert. Begleitend werden pädagogisch aufbereitete Inhalte auf www.SexWeCan.at angeboten. "Endlich wird das Thema Sexualität in moderner pädagogisch hochwertiger Qualität aufbereitet", ist LAbg. Barbara Novak überzeugt. "Der Film 'Sex we can?!' und das didaktische Material bieten sowohl für Jugendliche, als auch für PädagogInnen die Chance, sich verstärkt dem Thema Sexualität und Aufklärung zu widmen." "Wesentlich war uns, nicht nur gut aufbereitete sexualmedizinische Sachinformationen über den männlichen und weiblichen Körper zu vermitteln, sondern diese mit der Gefühlswelt des ersten Verliebtseins, Ängsten vor Zurückweisung und davor, etwas falsch zu machen, zu verbinden", erklärte Univ.-Prof.in Beate Wimmer-Puchinger die Intentionen hinter dem Film. "Es ist daher unser Anliegen, Jugendlichen Mut zur Kommunikation zu machen und die Mädchen darin zu unterstützen, auf sich selbst und ihren Körper zu achten bzw. gegebenenfalls auch Nein sagen zu können", hob die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte hervor.

Zwtl.: Sexualerziehung in Wien

Der neue Animationsfilm "Sex we can?!" ergänzt bestehende Sexualaufklärungsaktivitäten innerhalb und außerhalb von Schulen. So führt etwa das Österreichische Institut für Sexualpädagogik im Auftrag des Wiener Programms für Frauengesundheit sexualpädagogische Workshops an öffentlichen Schulen ab dem 14. Lebensjahr durch. In den Frauengesundheitszentren FEM und FEM Süd werden neben Workshops auch Einzel- und Paarberatungen durchgeführt. Darüber hinaus sind in der Krankenanstalt Rudolfstiftung, im SMZ-Ost, im Kaiser-Franz-Josef-Spital und im AKH Wien "First Love Ambulanzen" eingerichtet. Schulklassen besuchen auch regelmäßig die gynäkologisch-geburtshilfliche Abteilung im AKH Wien. In den 1. Klassen der rund 300 Klassen der Wiener Berufsschulen führen drei Teams des Gesundheitsdiensts der Stadt Wien (MA 15) bestehend aus SexualpädagogInnen und GesundheitspsychologInnen, regelmäßigen Aufklärungsunterricht durch.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) baj/mz

Rückfragehinweis für Medien:

  • Johann Baumgartner
    Mediensprecher StRin Mag.a Sonja Wehsely
    Telefon: 01 4000-81238
    Fax: 01 4000-99-81 238
    Mobil: 0676 8118 69549
    E-Mail: johann.baumgartner@wien.gv.at

(RK vom 23.10.2009)

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