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 „S-O-Ess Initiative gegen ungesunde Schlankheitsideale“

 

 

 mehr zur Initiative unter: www.s-o-ess.at

 

Ausgangslage

  • Essstörungen sind ein gesellschaftliches Phänomen unserer Zeit. Rund 200.000 Mädchen und Frauen erkranken in Österreich an Magersucht, Bulimie oder Binge Eating Disorder (Esssucht). Neuerdings sind aber auch zunehmend Burschen und Männer mit diesen Krankheitsbildern konfrontiert.
  • Nährboden für das Auftreten von Essstörungen sind unrealistische Schönheitsideale, die auf übertriebenem Schlankheits- und Jugendkult beruhen. Über Werbe- und Infobotschaften von Mode, Industrie und Wirtschaft werden ungesunde mediale „Vor-Bilder“ transportiert, die extreme Schlankheit propagieren sowie eine bestimmte Körperästhetik vermitteln und diese mit Anerkennung, Erfolg, Glück und Selbstwert verknüpfen. Dies kann fatale Folgen haben.

 

 

Ziele

  • Lobbying und Sensibilisierung bei Opinion-LeaderInnen aus Mode, Werbung, Industrie, Wirtschaft, Medien, Show-Business und Politik gegen ungesunde Frauen-Bilder
  • Schaffung von mehr Verantwortungsbewusstsein, soziales Gewissen und Aufmerksamkeit in diesen Branchen
  • Planung und Umsetzung neue Initiativen gegen Essstörungen
  • Verstärkung des internationalen Trends gegen den übertriebenen Schlankheitskult

 

 

Methodik

 

Durch die Zusammenarbeit und Kooperation von Medien, Werbung, Wirtschaft, Mode, Show-Business und Industrie im Verbund mit GesundheitsexpertInnen sollen unrealistische – und somit gesundheitsschädigende – Frauenvorbilder korrigiert und gesundheitsförderliche Standards etabliert werden um der Entstehung von Essstörungen vorzubeugen.

 

Um dieses Anliegen zu unterstützen, wurde ein Manifest erarbeitet, das online  unter www.s-o-ess.at unterzeichnet werden kann.

 

Das Symbol der Initiative ist ein zerrissenes Maßband in Form einer Schleife in Anlehnung an das berühmte „Red Ribbon“. Der dazugehörige Slogan „No BODY is perfect“ soll die Abkehr vom übertriebenen Schlankheits- und Körperkult einläuten. Schleife und Slogan stehen für Selbstbewusstsein und "Ich darf so bleiben, wie ich bin."

 

 

Ergebnisse

Bekannten Persönlichkeiten und Institutionen  unterstützen die Initiative S-O-Ess:

 

  • Christina Stürmer, Cordula Reyer und Melanie Scheriau
  • Mode- und Starfotografin Inge Prader
  • Österreichischer Werberat
  • Wiener Wirtschaftskammer mit Präsidentin Brigitte Jank
  • Fachgruppe für Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer
  • Modelagentur "Wiener Models"
  • Modelabel "Jones"
  • Österreichischer dm Frauenlauf durch deren Gründerin Ilse Dippmann
  • Modedesigner La Hong
  • Motivformschungsinstitut Karmasin
  • Und viele mehr

 

Weiters haben 423 Personen mit Stand 1. April 2008 die Initiative mit ihrer Unterschrift unterstützt.

 

Projektträger

  • Wiener Programm für Frauengesundheit, Stadt Wien,

 

Finanzierung / Beauftragung / Steuerung

  • Wiener Programm für Frauengesundheit

 

Laufzeit

  • Beginn  01.05.2006
  • Status  laufend

 


 

Weitere Information

 

 

 

 

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