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Schwangerschaft
Schwangerschaft und Geburt sowie die erste Zeit mit dem Neugeborenen bedeuten für jede Frau eine hohe körperliche, seelische und soziale Umstellung.
Für die Mehrheit der Frauen ist die Umstellung und Anpassung an die Veränderung überwiegend beglückend zu bewältigen. Für jene Frauen jedoch, die unter schlechten sozialen Vorrausetzungen "guter Hoffnung" sind, eine sehr negative schwere Kindheit erlebten oder vor der Schwangerschaft seelische Krisen durchmachten, ist die Anpassung an die Schwangerschaft und die Geburt eine soziale und seelische Herausforderung, der sich manche Schwangeren und Mütter nicht ohne Unterstützung gewachsen fühlen und die zu Krisen führen kann.
Internationale Studien belegen, dass 18 - 20% der Frauen in der Schwangerschaft und jungen Mutterschaft depressive Verstimmungen, Angstsymptome entwickeln, die wenn sie nicht behandelt werden, chronisch bleiben. (Beate Wimmer-Puchinger, Anita Riecher-Rössler, 2006, Klier, CM., Demal, U., Katschnig, 2001)
Es herrscht in Fachkreisen Einigkeit darüber, dass psychische Störungen in der Schwangerschaft und vorallem in der Zeit nach der Geburt nicht früh genug und dem Schweregrad angemessen wahrgenommen wird. Ferner zeigte die wissenschaftliche randomisierte Längsschnittstudie an 3000 schwangeren Frauen prä- und postpartal, dass rechtzeitige Interventionen zu einer Reduktion von postpartalen Depressionen beitragen.
Projekte zum Thema Schwangerschaft:
- Netzwerk PPD
- Elternambulanz im Wilhelminenspital
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