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Geschichte der Frauengesundheit
Die Geschichte der Frauengesundheit
Der Hintergrund der frauenzentrierten Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung ist auf die Frauengesundheitsbewegung in den 1970er Jahre (Diskussion über die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs) zurückzuführen und auf die sozialwissenschaftliche Frauenforschung, die im Sinne einer neuen medizinkritischen Körperpolitik agiert.
Der gemeinsame Protest von Forschung und Praxis gegen die Medikamentalisierung des weiblichen Körpers führte zur Gründung von Frauengesundheitszentren.
Zentrale Themen, die das nächste Jahrzehnt der Frauengesundheit bestimmen werden, sind:
- Die Forderung nach einer Betrachtung der natürlichen Lebensphasen der Frauen,
- Der Umgang mit Schwangerschaft und Geburt,
- Die Entwicklung der Reproduktionsmedizin,
- Empfehlungen zur Mammographie und zur Hormonbehandlung,
- Die Verschreibungspraxis von Psychopharmaka,
- Die Über-, Unter- und Fehlversorgung von Frauen,
- Eine Sensibilisierung für Gewalt gegen Frauen,
- Die weitere Erhellung der Zusammenhänge zwischen sozialen Ungleichheiten, Gender und Gesundheit (-spolitik) in allen Gesellschaftsschichten,
- Gesundheit vor dem Hintergrund frauen- und sozialpolitischer Maßnahmen im Rahmen des Gender Mainstreaming und des Diversitäts-Managements.
Quelle: Österreichischer Frauengesundheitsbericht, 2005
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